Etappe 1: List – Westerland

Ein herrlich sonniger Tag begrüßt mich als Einstieg in meine Wanderung. Ich mache mich auf, die nördliche Spitze von Sylt zu erkunden. In der Ferne ist Dänemark zu entdecken – sonst gibt es wenig Spektakuläres: Strand und Meer – wie man es erwartet.

image

Weiter gehe ich auch für einige Stunden am Strand entlang: Die Wellen rauschen, die Sonne scheint und in weiten Teilen der Strecke ist auch weit und breit kein Mensch zu sehen. Erst gegen 10.00-10.30 Uhr beginnen sich die ersten Badegäste in den dafür vorgesehenen Badebereichen nach und nach auszubreiten. Zwischendurch entdecke ich eine alte Whisky-Flasche und beschließe sie mit einer Botschaft auf Ihren eigenen Weg zu schicken. Auch der Wander-Buddha fühlt sich wohl dabei.

image

Wander-Buddha am Strand.jpg

Irgendwann habe ich genug vom Strand und gehe über eine Düne in das Hinterland. Hier stoße ich zufällig auf einen Ranger von Sylt, der mir auch gleich sachkundig einen alternativen Weg vorschlagen kann.

image

Es geht über Holzstege und Aussichtsdünen zur roten Klippe weiter in Richtung Westerland. Hier im Ort ist natürlich viel los – gut, dass meine Unterkunft auch wieder weiter außerhalb des Ortes in der freien Dünenlandschaft gelegen ist. Hier genieße ich die letzten Sonnenstrahlen und erhole mich von meinem ersten Wandertag, bevor es morgen auf das Festland geht.

Auf Sylt angekommen :-)

Heute bin ich mit dem Zug in Westerland auf Sylt angekommen und mit dem Bus nach List, dem nördlichsten Ort auf Sylt gefahren. Noch vor ein paar Stunden war ich in Hamburg, wo ich zu Fuß erst in ca. 10 Tagen wieder eintreffen werde. Verrückt! Hier verabschiede ich mich also von den modernen Verkehrsmitteln und ab morgen geht´s für mich dann nur noch zu Fuß weiter. Ich bin sehr gespannt darauf, was ich auf dem Weg alles erleben werde, welche Menschen mir begegnen werden, wie die Landschaft auf mich wirkt, die ich durchstreifen werde, und all die unvorhersehbaren Dinge, die passieren werden.

image

… noch 7 Tage!

… und schon mal Probe gepackt 🙂

So geht´s bald los:

Dicke Wanderschuhe an die Füße, 8-Kilo-Rucksack auf den Rücken packen, Spendendose, Werbeschild zur Spendenaktion, nepalesische Gebetsfahne und natürlich den kleinen Wander-Buddha daran schnüren,

… und ab durchs Land!

Die vielen Spendenzusagen motivieren mich zusätzlich! Da weiß ich nun, wofür ich gehe – eben nicht mehr nur für mich, sondern im Auftrag der Spender für die Menschen in Nepal … was für eine Verantwortung! Ich hoffe sehr, ich werde die Aufgabe gut meistern.

Vielen Dank allen SpenderInnen für Euer Vertrauen!!!

Ich freue mich sehr, mich bald von unterwegs mit Euch hier austauschen zu können. Gerne könnt Ihr mir Anworten über die Sprechblasen in der Ecke oben rechts schreiben.