Eindrücke aus Coburg

Sonne scheint, schmuckes Städtchen und dickes Bein.

Etwas ist die Schwellung schon zurück gegangen, so dass ich weiter hoffe, dass es morgen für mich und für die Nepal-Spenden weiter gehen kann.
Für euch soll es wenigstens ein paar Impressionen aus Coburg geben. Lieber wäre ich allerdings unterwegs gewesen und hätte euch von der Wanderung berichtet.

Der Markplatz von Coburgs historischer Altstadt:

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Und sein Rathaus:

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Das Schloss:

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Der Schlossplatz und das Theater:

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Und die Burg:

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Etappe 30 und 31 entfallen!

Es läuft eben leider nicht immer alles nach Plan!

Liebe Leser,

leider laufe ich schon seit ein paar Tagen mit einem dicken Schienbein und Knöcheln herum. In den letzten zwei Tagen habe ich mir damit beholfen, dass ich mit den Sandalen gewandert bin, um etwas Schmerz und mehr Freiheit für den betroffenen rechten Fuß zu bekommen. Das ist aber auch keine Dauer-Lösung!
Heute Nacht war dann der Schmerz so groß, dass ich heute Morgen beschließen musste, eine Ruhepause einzulegen, damit die Schwellung und die damit verbundene Entzündung in meinem rechten Bein und Fuß eine Chance haben zurück zu gehen. Ein Auftreten ist derzeit nur unter Schmerzen möglich und der Fuß ist so in seiner Bewegung eingeschränkt, dass ich nicht richtig abrollen kann.

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Also habe ich mich heute morgen in Ilmenau in den Bus und später in den Zug gesetzt und bin nach Coburg – meiner übernächsten Station – gefahren. Hier habe ich jetzt dadurch bei Wolfram, einem Freund, der mich bei ihm übernachten lässt, zwei Tage Zeit, meinen Fuß ordentlich hoch zu legen und zu kühlen. Ich hoffe sehr, dass es dann übermorgen für mich wieder normal weiter gehen kann.

Viele Grüße aus Coburg!

Etappe 29: Arnstadt – Ilmenau

Happy Birthbay, Bach!

Am 28.7.1750 wurde J.S. Bach geboren und ich bin zu seinem 265. Geburtstag zusammen mit Wander-Buddha auf dem Weg von Bach zu Goethe unterwegs – welch eine perfekte Tour-Planung!

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Los geht es gegen 8.30 Uhr auf dem Arnstädter Markt beim Bach-Denkmal, durch die Stadt und bald bin ich im Thüringer Wald.

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Hier geht es auf abwechslungreichen Wegen und schönen Aussichten immer weiter in Richtung Süden:

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Hübsche Wegweiser machen auf den Namensgeber des Weges aufmerksam.

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Auch an diesem Tag muss ich wieder eine Autobahn passieren!
(Aktueller Stand: 7 Brücken und 6 Unterführungen)

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Aber schon bald bin ich kurz vor Ilmenau …

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… und dann bei Goethe auf dem Marktplatz von Ilmenau vor dem Goethe-Haus angekommen!

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Goethe besuchte Ilmenau während seiner Weimarer Zeit insgesamt etwa 28 mal, da er unter anderem wegen seiner Tätigkeit als Bergbauminister in Ilmenau beruflichen Aufgaben nachging. Ebenso sind Urlaubsaufenthalte in Ilmenau und dem Thüringer Wald bekannt.

Ich gehe nach kurzer Rast und Interview mit der lokalen Presse weiter durch die Stadt zur Jugendherberge.

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Hier komme ich wieder gut unter und werde gastfreundlich willkommen gehießen.
Danke an die DJH Thüringen!

Etappe 28: Erfurt – Arnstadt

Lutherweg – der kleine Wander-Buddha auf den Spuren von Martin Luther!

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Der Lutherweg verläuft vom Erfurter Domplatz Richtung Hochheim, Möbisburg und Molsdorf weiter nach Arnstadt.
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Ich erfahre: Luther lebte zwischen 1501 und 1511 in Erfurt, studierte an der Universität Erfurt und war Mönch im Augustinerkloster, weshalb er in enger Verbindung zur Stadt stand. Als junger Mönch war Martin Luther von Erfurt aus zu Gast bei den Franziskanern in Arnstadt. Besonders ein Franziskaner-Bruder, Dr. Henricus Kühn hinterließ einen bleibenden Eindruck bei ihm. Zu Pfingsten 1506 predigte dieser sehr fortschrittlich in der Arnstädter Oberkirche. „Wir jungen Mönche saßen und sperrten Maul und Nase auf, schmatzten auch vor Andacht gegen solch tröstliche Rede von unserer heiligen Möncherei“, schrieb Luther später über das Erlebnis. Die fortschrittlichen Gedanken des Franziskaers gaben Luther neue Impulse. Später weilte Luther noch einige Male in Arnstadt.

Der Weg an sich ist wenig späktakulär und aufschlussreich! Er führ weiter lange an dem Fluss Gera entlang und verläuft zum Teil auch auf Wand-, Feldwegen oder Straßen auf dem Radweg nach Arnstadt.

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Natürlich gibt´s auch wieder …
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… Autobahn-Unterführungen – diese Etappe sogar zwei!
(Aktueller Stand: 7 Brücken und 5 Unterführungen)

Doch Arnstadt hat dafür um so mehr zu bieten! Es hat einen schmucken Altstadtkern, ein schönes Schloss und kann sich historisch darauf berufen, dass J.S. Bach zumindest für fünf Jahre hier als Organist gelebt hat.

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Auf dieser Orgel spielte er:
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Der Orgelbaumeister Johann Friedrich Wender erstellte 1703 eine Orgel für die Neue Kirche, die der 18 -jährige Johann Sebastian Bach abgenommen und geprüft hat. Bach wurde im August 1703 an die Neue Kirche als Organist berufen und blieb bis 1707 in Arnstadt.