Etappe 27: Straußfurt – Erfurt

Entlang der Gera nach Erfurt.

Nach einem entspannten Frühstück verabschiede ich mich vom Hotel ¨Am Hölzchen¨ und seinem Besitzer und gehe zusammen mit Ragna weiter nach Erfurt.

image

Der Sturm von gestern hat sich beruhigt, die Sonne scheint und wir gehen zunächst ein Stück durch den ruhigen Ort Straußfurt und dann immer neben der Bahnschiene bis in den kleinen Ort Ringleben.

image

Hier ist gerade der Gottestdienst zuende, als wir ankommen. Aber Wandern ist auch immer wieder eine Art Gottestdienst für mich!

image

Ab hier folgen wir nur noch dem Flußlauf der Gera, die uns bis in die Innenstadt von Erfurt führt.

image

image

Vor dem Erfurter Zentrum muss natürlich noch die A71 passiert werden – die siebte Autobahnbrücke auf der Deutschland-Wanderung!

(Aktueller Stand: 7 Brücken und 3 Unterführungen)

Doch interessanter ist die schöne Erfurter Innenstadt:

image

image

Die berühmte Domtreppe und der Dom sind leider etwas von den Aufbauten der Erfurter Domfestsspiele verdeckt. Doch das wäre bestimmt auch nochmal ein schöner Anlass, um ein weiteres Mal dies charmante Stadt zu besuchen.

image

image

Wir genießen statt der Festspiele ein kleines leckeres Eis! Das macht auch schon sehr glücklich 😉

image

Wander-Buddha und ich verabschieden uns von Ragna und machen uns auf den Weg zur Jugendherberge.

image

Diese und der ganze DJH-Landesverband Thüringen unterstützen mich und mein Vorhaben mit freien Übernachtungen! Vielen herzlichen Dank!

image

Als ich abends in den Nachrichten höre, wie schlecht es den Menschen nun während des Monsun in Nepal geht, wird mir nochmal deutlich, wie wichtig jede kleine Spende für diese Menschen ist!

Etappe 26: Sondershausen – Straußfurt

Als Ragna und ich uns vor unserer Wanderung heute morgen an der Tankstelle noch etwas Proviant kaufen, entdecke ich mich im Lokalteil von Sondershausen in der ¨Thüringer Allgemeinen¨.

image

Gestern hatte ich noch einen Pressetermin – heute stehe ich schon drin 😉 Das ist toll!
Wir sind schnell im Wald, starten mit einem steilen Aufstieg und kommen dabei schnell ins Schwitzen.

image

Hier im Kyffhäuser wachsen sogar WLan-Stationen an den Bäumen 🙂

image

Doch wir sind froh, dass wir den längsten Teil der Tages-Etappe außerhalb des Waldes bewältigen müssen, da es doch sehr stürmig ist und schon so manche umgeknickte Bäume auf unserem Weg lagen. Es geht also viel über Feldwege weiter. Und wenn es nicht so windig wäre, könnte man denken, dass es ein richtig schöner Tag ist.

image

Immer wieder können wir an Obstbäumen Kirschen, Mirabellen oder Pflauen pflücken. Doch auch eine richtige Rast muss sein!

image

Weiter geht´s an Orten vorbei oder auch durch. Interessante Ansichen eröffnen sich uns:

image

Fenster mit wildem Grün dahinter:

image

Alte zerfallene Fabrik-Gebäude als Ruinen mit interessanten Aufschriften:

image

image

¨Die Vereinigung der Arbeiterparteien – eine Lebensnotwendigkeit für alle Werktätigen!¨

Es zieht sich aber am Himmel zunehmend zu und auf den letzten Kilometern vor unserem Zielort werden wir auch noch nass.

image

Wir sind sehr froh, als wir Straußfurt erreichen.

image

Das Hotel ¨Am Hölzchen¨ lädt uns ein, hier zu übernachten. Vielen Dank für die großartige Unterstützung!

image

Etappe 25: Nordhausen – Sondershausen

Auf dem Kaiserweg von den Ausläufern des Harzes in das Kyffhäuser-Gebiet!

Ich starte heute um kurz nach 8 Uhr in Nordhausen und gehe erst einmal durch die Altstadt, um nach Süden zu kommen.

image

image

Entland dem Fluss Zorge und an mehreren Kiesgruben vorbei – mal zum Baden frei gegeben – mal nicht – gelange ich nach Heringen/ Helme.

image

image

image

Doch vorher habe ich noch die A38 zu queren – dieses Mal wieder eine Unterführung!
(Aktueller Stand: 6 Brücken und 3 Unterführungen)

image

In Heringen bin ich mit Bianka verabredet, die mich heute bis Sondershausen begleitet. Schon bald sind wir im Wald und werden mit einem Schild darauf hingewiesen, dass wir uns nun im Kyffhäuser-Gebiet befinden.

image

image

Überraschend schnell haben wir das heutige Ziel Sondershausen gemeinssam erreicht und können uns am See entspannen.

image

image

image

Nur noch wenige Hundert Meter – und wir haben den zentralen Marktplatz unterhalb des Schlosses von Sondershausen erreicht. Jetzt heißt es das Bergfest auf der Häfte meiner Deutschland-Wanderung mit einem großen Stück Kuchen zu feiern!

image

Vielen Dank allen Spendern, die mich mit ihrer Unterstützung bis hierher getragen haben.
Später kommt Ragna dazu, die mich wieder für das Wochenende begleiten wird. Manche von euch Lesern hatten vielleicht schon Kontakt mit ihr – sie ist für mich im Hintergrund im Backoffice aktiv. Vielen lieben Dank!