Etappe 46: Antdorf – Eschenlohe

Die Berge kommen immer näher – oder wir den Bergen!?

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Wir starten heute gegen 7.45 Uhr in Antdorf. Es geht über Felder, Wälder und durch kleine Orte etwas bergauf und bergab bis zum Riegesee.

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Dem kleinen Wander-Buddha gefallen die Bayrischen Seen sehr!

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Weiter geht´s den Bergen entgegen.

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Und es wird wieder zunehmend flacher entlang des Flusses Loisach.

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Er führt uns direkten Weges bis nach Eschenlohe. Die Berge sind zum Greifen nahe. Und nach sooo vielen sonnnigen Tagen auf meiner Wanderung muss ich zittern, ob ich für die letzten drei Tage bis zu meinem großen Ziel Zugspitze auch noch gutes Wanderwetter erhalte – es wird spannend!

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Etappe 45: Possenhofen – Antdorf

Zum ersten Mal bekomme ich die Berge zu Gesicht!

Vom Starnberger See sieht man in der Ferne schon die Ausläufer der Alpen. Leider kann das Foto das Panorama nicht so widergeben.

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Ab heute begleitet mich Ragna bis zum Zieleinlauf auf die Zugspitze. Sie ist gestern Abend angereist und hat die Spendendose wieder mitgebracht – denn in Thüringen durfte ich ohne Genehmigung keine Spenden einholen.

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Gemeinsam geht es zunächst entlang des Starnberger Sees nach Süden.

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In Seeshaupt nutzen wir die letzte Bademöglichkeit und sind beide erstaunt darüber, dass der Kiosk-Besitzer am Badestrand allen Radfahrern, die mehr als 50 KM hinter sich haben, ein Stück Kuchen ausgibt. ¨Und was ist mit den Wanderern, die mehr als 1300 KM bewältigt haben¨ platzt es aus Ragna und mir gleichzeitig raus. Der Kiosk-Besitzer spendiert uns spontan zwei Eis. Als wir nach unserem Bad noch einen Kaffee bestellen, müssen wir mit ein paar Flyern von der Spenden-Aktion bezahlen. Toller Typ!

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Es ist wieder ordentlich warm und wir sind froh, dass wir nach dem abkühlenden Bad noch etwas Schatten bis zu den Osterseen erhaschen können.

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Hier auf dem Weg um die Osterseen haben wir nicht nur einen schönen Blick auf die Moorlandschaft, sondern genießen dahinter auch das beeindruckende Berg-Panorama.

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Schließlich erreichen wir unser heutiges Tagesziel Antdorf.

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Etappe 44: Inning am Ammersee – Possenhofen

Der Tag der Seen!

Zusammen mit dem kleinen Wander-Buddha geht´s heute nach Possenhofen.

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Mein erstes Frühstück, das ich seit langem mal wieder geniesen darf. Denn es soll heute nicht ganz so heiß werden. Daher gönne ich mir, erst um 7.30 Uhr in Inning am Ammersee los zu gehen. Leider geht es aber auch heute in weiten Strecken über asphaltierte Straßen.

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Und bald komme ich schon an den ersten See, der Wörthsee! Noch vor 9 Uhr sind hier die ersten schon im Wasser.

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Weiter geht´s die etwas hügelig werdende Landschaft und kleine Orte.

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Und dann komme ich mitten im Wald auf einmal an einem Biergarten an.

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Menschen in Bade-Kleidung im Biergarten? Es ist zwar nun doch schon wieder ordentlich warm, aber trotzdem muss da ein anderer Grund dahinter stecken!

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Na klar, der Maisinger See, ein kleiner idyllischer Badesee – ein schöne kleine Oase im Vergleich zu den großen überfüllten Seen hier in der Umgebung! Doch weiter geht´s, denn ich weiß, dass meine Unterkunft heute auch mit Bade-Möglichkeiten auf mich wartet.

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Bald erreiche ich Pöcking! Und von dort ist es nicht mehr weit bis Possenhofen.

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Und tatsächlich: In Possenhofen kann ich direkt in den Starnbergersee springen! Das tut gut bei der großen Hitze hier im Süden Deutschlands! Denn am Ende sind es heute Nachmittag dann doch wieder 33 Grad im Schatten.

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Etappe 43: Scheuring – Inning am Ammersee

Vom Fluss Lech geht´s quer durchs Land zum Ammersee!

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So ganz alleine in einer Hütte mitten im Wald zu übernachten ist schon irgendwie aufregend. Ich hatte daher eine eher unruhige Nacht, da ich von jedem Gräusch außerhalb der Hütte aufwache.

Etwas unausgeschlafen starte ich gegen 7 Uhr meine Tagesetappe. Es ist nicht mehr ganz so warm, weil der Himmel bedeckt ist – dafür ist es aber sehr schwül!

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Mein Weg geht heute viel über das offene Feld. Fast alle sind schon abgeernntet – nur die Maisfelder stehen noch. Ein Landwirt verrät mir, dass die Ernte mindestens drei Wochen zu früh stattgefunden hat und deutlich zu gering ausgefallen ist! Und auch der Mais wird nicht  richtig reifen, da die Stämme aufgrund des fehlenden Regens von unten her braun werden.

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Und im Wald entdecke ich wieder Rehe. Mir fällt auf, dass man diese besonders gut in den Morgenstunden beobachten kann.

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Schließlich gelange ich an den Ammersee. Während mir unterwegs nur ein paar Radfahrer begegnet sind, tobt hier der Bär 😉

Raddampfer, Biergärten, Badestellen und Minigolf laden die Menschen ein, hier zu verweilen. Ich bin früh dran und habe nur noch ca. 1,5 Kilometer bis zum heutigen Ziel zu bewältigen, so dass ich zumindest zwei dieser Angebote nutze 😉

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Der kleine Wander-Buddha mag mich jedoch nicht zum Baden ins Wasser begleiten 🙁 Er wartet lieber am Strand auf mich.

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Dann schaffe ich gut ausgeruht auch noch die letzten Kilometer und erreiche so Inning am Ammersee.

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Etappe 42: Augsburg – Scheuring

Ein Tag am Lech!

Gestern Abend habe ich Gerd kennengelernt. Er radelt von Hamburg nach München und hat heute seine letzte Etappe vor sich (http://deutschland-nord-sued.jimdo.com/).
Ich wandere heute um 6 Uhr los. Durch Augsburg komme ich noch an der Fuggerei vorbei.  

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Und dann bin ich bald am Lech und werde mich heute an seinem Flusslauf orientieren.

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Staumauern geben immer wieder eine Unterbrechung im Flusslauf.

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Doch der Verlauf ist durchaus abwechslungsreich: mal ist der Fluss ruhig, mal schnell, mal gibt es eine Aue neben dem Fluss, mal Stauseen.

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Zum Schutz gibt es fast durchgängig einen kleinen Deich. Und genauso wie im Norden sollen hier zur Erhaltung des Deiches Schafe weiden.

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… eine gute Idee! Doch ich sehe kein einziges Schaf, obwohl ich mich meist auf dem Deich bewege – mal auf einem breiten Weg, mal auf nur einem kleinen Trampelpfad.  

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Nur wenige Hundert Meter vom Leck entfernt liegt etwas südlich vom Ort Scheuring das Naturfreunde-Haus. Hier übernachte ich für die heutige Nacht. image