Etappe 48: Garmisch-Partenkirchen – Knorrhütte

Es geht in die Alpen!

Am Morgen sind Ragna und ich in Garmisch-Partenkirchen am überlegen, ob wir einen Tag mit dem Aufstieg auf die Zugspitze abwarten sollen, denn es soll an diesem und in den kommenden Tagen mächtig regnen. Doch die verschiedenen Wetterberichte sind sich uneins. Wir frühstücken also in Ruhe und als es dann aufhört, entschließen wir uns spontan, uns doch auf den Weg zu machen.

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Wir starten an der Skisprung-Schanze und folgen entlang des Reintals den Spuren der Erstbesteiger ¨Ybers blath ufn Zugspitz“ – es waren wohl einheimische Hirten und Jäger im 17. Jahrhundert. Für den Deutschen Alpenverein (DAV), der die Karte aus der Zeit um 1770 erst 2006 wieder entdeckte, ist das Indiz dafür, dass schon Ende des 18. Jahrhunderts Menschen auf dem höchsten Berg Deutschlands standen.

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Zunächst geht es durch die touristisch erschlossene und trotzdem recht beeindruckende Partnachklamm.

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Nicht nur in der Klamm ist es recht feucht – auch danach tröpfelt es stetig von oben und die Berge sind in Wolken eingetaucht.

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Am Wegesrand stürzen beeindruckende Wasserfälle den Hang hinunter.

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Früher als gedacht erreichen wir die Reintalanger Hütte, trinken eine erfrischende Apfelschorle und ziehen weiter zur Knorrhütte. Ab hier wird der Weg alpiner und je höher wir gelangen, desto dichter wird der Nebel.

 

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Völlig durchnässt erreichen wir schon nach 5 1/2 Stunden die Knorrhütte und sind froh, dass wir uns mit einer warmen Suppe und Tee aufwärmen können.

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