Auf der Zugspitze

IMG_8633Gegen 11 Uhr erreichen wir das Gipfelkreuz der Zugspitze. Der Wander-Buddha hat für die Erdbebenopfer in Nepal das Ziel erreicht.  Die nepalesische Gebetsfahnen werden am Gipfel gehisst.

 

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Nach dem Gipfel mit Schnee erst mal im Münchner Haus stärken!

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Etappe 49: Knorrhütte – Zugspitze

Die letzten Höhenmeter zum Zieleinlauf!
… auf die …

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…, wo die Bier-Tische mit ca. 2 cm Schnee bedeckt sind!

Aber es geht zunächst morgens gegen 8 Uhr auf der Knorrhütte los. Das Wetter ist kaum anders als gestern Nachmittag, als wir die Knorrhütte erreicht haben. Doch das Ziel, die Zugspitze muss auf jeden Fall erklommen werden!

 

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Es beginnt mit recht stetigem Bergauf bis Sonn Alpin. Hier treffen wir auf die Seilbahn, die täglich Tausende auf die Zugspitze befördert – heute wohl eher weniger! Trotzdem, wir gehen weiter zu Fuß, auch wenn ab hier der Weg nochmal deutlich steiler in Serpentinen das Geröllfeld hinauf geht. Und schon bald ist auch die Seilbahnstation unter uns von der Wolke umhüllt.

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Wir erreichen das felsige Gelände, durch das uns das Drahtseil stets den richtigen Weg und Sicherheit gibt. Nur wenige Höhenmeter gehen wir und die heutige Schneefallgrenze ist erreicht. Es wir zunehmend kälter und vor allem die Hände frieren, die das kalte und nasse Drahtseil anfassen.

 

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Noch eine sportliche Passage wird erklommen …

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… und am Grat zwischen Österreich und Deutschland warten auf uns die Sonnenbänke mit herrlichem Ausblick!!!

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O.K. Das kann nicht überzeugen 😉 Wir schaffen es daher, uns aufzuraffen und die letzten Höhenmeter auf den Gipfel zu nehmen.

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Ich hisse die nepalesische Gebetsfahne und auch der kleine Wander-Buddha ist überglücklich, nun sein Ziel erreicht zu haben.

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Und sooo schön hätte es sein können!!!

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Etappe 48: Garmisch-Partenkirchen – Knorrhütte

Es geht in die Alpen!

Am Morgen sind Ragna und ich in Garmisch-Partenkirchen am überlegen, ob wir einen Tag mit dem Aufstieg auf die Zugspitze abwarten sollen, denn es soll an diesem und in den kommenden Tagen mächtig regnen. Doch die verschiedenen Wetterberichte sind sich uneins. Wir frühstücken also in Ruhe und als es dann aufhört, entschließen wir uns spontan, uns doch auf den Weg zu machen.

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Wir starten an der Skisprung-Schanze und folgen entlang des Reintals den Spuren der Erstbesteiger ¨Ybers blath ufn Zugspitz“ – es waren wohl einheimische Hirten und Jäger im 17. Jahrhundert. Für den Deutschen Alpenverein (DAV), der die Karte aus der Zeit um 1770 erst 2006 wieder entdeckte, ist das Indiz dafür, dass schon Ende des 18. Jahrhunderts Menschen auf dem höchsten Berg Deutschlands standen.

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Zunächst geht es durch die touristisch erschlossene und trotzdem recht beeindruckende Partnachklamm.

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Nicht nur in der Klamm ist es recht feucht – auch danach tröpfelt es stetig von oben und die Berge sind in Wolken eingetaucht.

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Am Wegesrand stürzen beeindruckende Wasserfälle den Hang hinunter.

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Früher als gedacht erreichen wir die Reintalanger Hütte, trinken eine erfrischende Apfelschorle und ziehen weiter zur Knorrhütte. Ab hier wird der Weg alpiner und je höher wir gelangen, desto dichter wird der Nebel.

 

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Völlig durchnässt erreichen wir schon nach 5 1/2 Stunden die Knorrhütte und sind froh, dass wir uns mit einer warmen Suppe und Tee aufwärmen können.

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