Etappe 42: Augsburg – Scheuring

Ein Tag am Lech!

Gestern Abend habe ich Gerd kennengelernt. Er radelt von Hamburg nach München und hat heute seine letzte Etappe vor sich (http://deutschland-nord-sued.jimdo.com/).
Ich wandere heute um 6 Uhr los. Durch Augsburg komme ich noch an der Fuggerei vorbei.  

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Und dann bin ich bald am Lech und werde mich heute an seinem Flusslauf orientieren.

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Staumauern geben immer wieder eine Unterbrechung im Flusslauf.

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Doch der Verlauf ist durchaus abwechslungsreich: mal ist der Fluss ruhig, mal schnell, mal gibt es eine Aue neben dem Fluss, mal Stauseen.

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Zum Schutz gibt es fast durchgängig einen kleinen Deich. Und genauso wie im Norden sollen hier zur Erhaltung des Deiches Schafe weiden.

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… eine gute Idee! Doch ich sehe kein einziges Schaf, obwohl ich mich meist auf dem Deich bewege – mal auf einem breiten Weg, mal auf nur einem kleinen Trampelpfad.  

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Nur wenige Hundert Meter vom Leck entfernt liegt etwas südlich vom Ort Scheuring das Naturfreunde-Haus. Hier übernachte ich für die heutige Nacht. image

Etappe 41: Biberbach – Augsburg

Weiter unterwegs auf der romantischen Straße!

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Da ich heute eine kürzere Etappe vor mir habe, will ich etwas später starten. Doch ich bin schon voll im Rhythmus und werde um 5.20 Uhr wach 🙁 . Also mache ich mich in Ruhe fertig und wandere um 6.15 Uhr los.

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Das Bezaubernde für mich ist nach wie vor die schöne Stimmung am frühen morgen. Wieder begleitet mich der Fluss Schmetter ein Stück.

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In Augsburg treffe ich dann auf die Lech. Hier sind schon die ersten ab 9 Uhr am (Sonnen-)Baden. Auch Buddha und ich machen eine kurze Pause.

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Schließlich komme ich in die Innnenstadt von Augsburg: Hier der Dom.

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Und dann komme ich wieder in der Jugendherberge unter. Vielen Dank für die Unterstützung!

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Etappe 40: Donauwörh – Biberbach

Auf der romantischen Straße!

Gestern war mit 37 Grad der wärmste Tag – heute erwarten mich nur noch 34 Grad – die Hitzewelle hier im Süden reißt nicht ab! Drum quäle ich mit auch wieder um 5 Uhr aus den Federn, um dann um 5.45 Uhr wieder auf der Strecke zu sein.

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Schnell bin ich an der Wörnitz, wo ich einen wunderbaren Blick auf die Innenstadt von Donauwörth habe.

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In der Ferne geht die Sonne auf!

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Nachdem ich die Donau überquert habe, geht es lange Zeit für mich an dem kleinen Fluss Schmitter entlang.

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Kurz vor Biberbach komme ich durch den kleinen Ort Markt. Hier lädt mich eine nette Dame, die zufällig vor ihrem Haus steht und mich vorbeiwandern sieht, lädt mich spontan zu einer kurzen Rast und einer hausgemachten Holundersaft-Schorle ein.

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Dann wandere ich entspannt weiter und erreiche nach einer halben Stunde mein Ziel Biberbach.

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Auf dem Flur vor meinem Zimmer nimmt uns ein großer Buddha in Empfang. Der kleine Wander-Buddha springt ihm für ein Foto direkt auf den Bauch 🙂

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Etappe 39: Wemding – Donauwörth

Weiter mit dem Franken-Weg durchs Franken-Land!

Auch heute starte ich wieder früh gegen 5.30 Uhr meine Wanderung. Alles schläft noch auf dem Camping-Platz vom Waldsee in Wemding!

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Es geht zunächt durch Wemding hindurch,

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… und bald erreiche ich den Wald. Ich bin froh, dass mich der Weg heute die meiste Zeit durch Wald-Gebiete führt.

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Nur durch einen kleinen Ort komme ich.

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Hier kann ich eine Vorgarten-Weisheit für mich mitnehmen. Ich hoffe sehr, dass ich in den nächsten 10 Tagen weiter meinen Weg gut finden werde und am Ende auf der Zugspitze stehen kann!

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… blöd nur, wenn nur kurze Zeit später die Bahn meinen Weg abschneidet. Der Übergang über die Bahnschienen, wie es mein GPS-Gerät anzeigt, existiert leider nicht mehr – oder hat noch nie existiert!? Ca. alle zwei Minuten rauscht hier ein Güter- oder Personenzug vorbei – es scheint hier eine richtige Zug-Autobahn zu sein!
Also ist mal wieder die Zeit gekommen für ein kleines Abenteuer! Ich kämpfe mich die mit Disteln bewachsene Böschung hinunter (vorher ziehe ich noch lange Hosenbeine an 😉 ) – schnell über die Bahn-Gleise – und dann auf der gegenüber liegenden Seite wieder hinauf.

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Alles gut überstanden! Nur Militärisches Gelände ist es wert, einen Umweg zu machen 😉 . Aber davon hatte ich schon lange keines mehr – das darf auch so bleiben!
Und weiter geht´s wieder im Wald. Auch der kleine Wander-Buddha ist über ein schattiges Plätzchen zur Rast im Wald sehr froh.

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Kurz vor meinem Ziel spricht mich noch ein Radel-Fahrer an. Er ist auf dem Weg nach Füssen und war neugierig auf mein Hinweisschild zur Spendenaktion am Rucksack. Wir kommen kurz ins Gespräch und dann folgt wieder jeder seinem Weg.

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Meiner ist nicht mehr weit und ich erreiche schon gegen 12 Uhr mein Ziel Donauwörth.
Jetzt kann ich entspannen und muss nicht mehr durch die große Mittagshitze wandern – da lohnt sich das frühe aufstehen!

Und mein Gesundheitszustand ist wieder in Ordnung:
Seit drei Tagen wandere ich wieder schmerzfrei :-)))

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